Kleines Felsenaquarium, gebaut mit "Back to Nature" Elementen

Baubericht eines Kunden

Aus einem kleinen Aquarium mit den Abmessungen 60x45x30 cm wollte ich mit Elementen des Herstellers "Back to Nature" ein kleines Felsenbiotop gestalten. Wie der Name schon sagt sind die Bauelemente des Herstellers sehr naturnah gestaltet und kaum von natürlichen Felsen zu unterscheiden. Nur wenn man sie in den Händen hält merkt man es am Gewicht. Ein so kleines Aquarium mit so großen schweren natürlichen Felsen zu bauen hätte ich mich aus Gewichtsgründen nie getraut.
- Die Felsen sind hohl und werden genau wie die Rückwand mit Silikon eingeklebt. Hinter dem Felsen an der Wand befindet sich eine leistunsstarke Pumpe von einem Innenfilter. Das Modul hat schon an der Unterseite einen runden, vergitterten Wassereinlass. Den Bereich unter der Pumpe habe ich zuerst mit einer Packung "Eheim Mech Filtermedium" aufgefüllt (runde Keramikröhrchen), dann folgt eine Schicht klein geschnittene grobe Filtermatte und nach oben habe ich eine 3 cm dicke Filtermatte genau auf den Innenraum zugeschnitten und stramm eingepasst. Dann och einige dicke Kiesel aufgelegt damit der Schaumstoff nicht aufschwimmt und fertig ist der Filter. Man kann aber auch einfach den kompletten Innenfilter einsetzen, ohne die ganzen Materialien, aber ich erhoffe mir so eine längere Standzeit des Filters, wenn ich mich beim Fischbesatz etwas einschränke. Bevor das Filtermodul angeklebt habe, habe ich es auf die "Back to Nature" Rückwand aufgelegt und den Rand auf der Rückwand angezeichnet. Dann habe ich mit einer Laubsäge die angezeichneten Kunturen an der Rückwand ausgesägt. Je genauer man arbetet, um so weniger sieht man später, ich brauchte nichts mehr nacharbeiten, sieht wie eine natürliche Felsspalte aus. Weil das Aquarium nur 30 cm Tiefe hat habe ich eine Slimline Rückwand verwendet, da sie nicht so dick ist, wie eine normale Rückwand.
- Bevor ich den Bodenfelsen eingeklebt wurde, habe ich auf der Rückseite eine runde Öffnung geschaffen, die ich mit einem Gitter verklebt habe, damit auch ein Wasseraustausch innerhalb des Felsens stattfindet. Oben in den Felsen habe ich an unsichtbaren Stellen einige 3 mm Löcher gebohrt, damit Luft und Gase entweichen können. Der Bodenfelsen ist 17 cm hoch und war etwas zu groß, ich habe ihn einfach mit einem Sägeblatt einer Eisensäge verkürzt und dann verklebt.

So sah das Aquarium aus als ich es gekauft habe, den Filterkasten auf der linken Seite habe ich entfernt. Zuerst habe ich es als Gesellschaftsaquarium eingerichtet, nun will ich es zu einem Felsenaquarium umbauen für afrikanische Buntbarsche

Ich habe in mein 80 Liter Aquarium eine neue Rückwand eingebaut, hinter dem Felsen verschwindet Heizer und Filter. Auf den Boden kommt noch ein großer Felsen. Die weißen, runden Stangen drücken die Rückwand an die hintere Scheibe, bis das Silikon ausgehärtet ist, man kann sich auch Holzleisten zurechtsägen. Die Rückwand und die Module von "Back to Natute" werden mit Silikon verklebt.

 

Auch der Felsen auf dem Boden ist aus Kunststoff. Die Dekoration ist so gut gemacht, dass man nur am Gewicht merkt, das sie nicht aus echtem Stein bestehen. Bei dem Gewicht echter Steine hätte ich auch Bedenken wegen der Glasscheiben. Rückwand und Steine lassen sich sägen und bearbeiten, der Bodenstein ist von mir gekürzt worden

Blick von oben in das Felsmodul der Filterkammer, hier kann noch einiges an Aquariumtechnik vor neugierigen Blicken verborgen werden. In der Beschreibung erkläre ich wie ich die Filterkammer nutze

Wasser ist eingelassen und obwohl ich ein reines Felsenaquarium bauen wollte, verbessern einige Anubis Nana die Optik doch ungemein. Ein überhängender Felsen unterhalb der Wasseroberfläche würde vielleicht noch auf die rechte Seite passen und dafür sorgen, daß die Fische sich nicht nur in den unteren und mittleren Bereichen aufhalten. Aber ich habe mich dann doch, zu Gunsten des Schwimmraumes, entschlossen aus den Resten der Rückwand noch eine Felsplatte zu bauen um sie hinten an die rückwand an zu lehnen.

Überig gebliebene Teile der Module oder der Rückwand können für den Bau von Terrassen oder Felsplatten verwendet werden. Aus diesem Rückwandteil habe ich etwas ausgesägt für eine Felsplatte. Das Material lässt sich leicht bearbeiten, sägen, schleife und bohren

Immer an der natürlichen Struktur des Steins entlang sägen und versuchen so zu sägen, daß später möglichst wenig Schnittkanten zu sehen sind. Hat das ausgesägte Teilstück später gerade Kanten, sollte man diese etwas strukturieren, sofern man sie später sehen kann, unter Bodengrund oder Steinen erübrigt sich das.

An den Rückseiten habe ich die "Felsplatte" zu den Rändern hin abgeschrägt, so werden die Schnittkanten später unsichtbar.

Die Rückwände aus denen ich die Platte anfertige sind aus Schaummaterial, das aufschwimmt. Darum habe ich einen dicken Kiesel hinten an die Platte geklebt. das ist aber nur nötig wenn man die Platte lose ins Becken legen will, wird sie verklebt kann man sich das natürlich sparen. Dann habe ich die Rückseite und die Schnittkanten mit Silikonkleber versiegelt und in das noch frische Silikon Sand eingedrückt

So sieht die kleine Felsplatte aus. Sicher ist es einfacher einfach eine flache Steinplatte zu nehmen, aber dann sollten schon Farbe und Struktur zur restlichen Dekoration passen, was man aber leider nicht immer passend bekommt.

 

Nun haben gebänderte Schneckenbarsche in dem Aquarium ihre neue Heimat gefunden. Dank der Felsen die bis zur Wasseroberfläche reichen, halten sie sich auch mal in mittleren Wasserflächen auf

Hier folgt noch ein Beispiel für ein offenes 60 cm Aquarium, diesmal ausgestattet mit einer Amazonas Rückwand von "Back to Nature"

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